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Der Amon, eine Gastwirtschaft im 3. Bezirk, hat sich mit den Jahren auf Hochzeitsfeiern spezialisiert.
Vor ca. 4 Jahren, auf dem Hochzeitsfest meiner Tochter, hatte ich so beiläufig erwähnt (mehr gefragt): “ Wir könnte doch eigentlich auch heiraten!?” Warum erhielt ich da nur keine Antwort? *gg*
Zum Abschied hat mir damals unser Pfarrer Werner Frank den Rat gegeben: “Romantisch solle ich sein, dann bekäme ich auch eine Antwort.” Na ja, meine Leitung war wohl etwas länger - genau 3 Jahre bis zur entscheidenden Frage in der Wave und jetzt sind wir es, die beim Amon die Hochzeitsfeier haben
Familie und Freunde warteten bei einem Aperitif in der Bar auf unser Eintreffen. Mit viel Beifall wurden wir in ihrer Runde aufgenommen. Die Tafel konnten wir in noch unberührtem Zustand bewundern.

Nachdem ersten Anstoßen in der Bar, nahmen wir unsere Plätze ein. Schön langsam machte sich Hunger bemerkbar. Das Vorspeisenbuffet war aufgebaut und wollte endlich vernichtet werden.
 Nach einer tollen Ansprache von Caro’s Papa, begann die “Schlacht” am kalten Buffet.
Was soll ich nur nehmen - dürfte ich mir da gedacht haben.
Einige der Gäste glaubten, sie hätten es mit der Hauptspeise zu tun. Als wir für Aufklärung sorgten, schoben diese den Teller gleich weit von sich, damit noch Platz für Haupt- und Nachspeise bliebe.
Nach dem Essen kam dann der große Auftritt von Wolfgang Aster und dem Brautpaar *grins*. Unsere weit gereisten Gäste wurden von ihm ganz speziell begrüßt. Der Aufforderung, sich auf der Tanzfläche zu versammeln kamen alle nach - so konnte der Eröffnungswalzer des Brautpaares beginnen. Jetzt zahlte sich der Besuch der Tanzschule und sein Engagement voll aus - wir konnten die Schritte und er spielte im Takt unseres Tanzes. Ich glaub, es hat ganz nett ausgesehen.
Mehr Bilder gibt es dann unten in der Galerie.
Wir können den Wolfgang Aster auf jeden Fall weiterempfehlen. Nach 10 Minuten hatte er die ganze Gesellschaft im Griff und die Zeit bis 1 Uhr verflog nur so. Er spielte alles was unsere Gäste und wir hören wollten. Auch als Tante Renate und Onkel Karl-Heinz (ein Bruder von Caros Dad) ein eigens für uns komponiertes Lied vorgetragen haben - kam er nie aus dem Takt und sang auch fleißig mit.
Wolfgang ist nicht nur Musiker - auch mit Spielchen kennt er sich aus. Kurz vor der Tortenshow - spielten wir den Kutscher. Da gab es einen König (klar das war ich), die Königin (Carola) - die Kutsche braucht natürlich auch Pferde (Karin und Andi) und zum fahren Räder (das waren Niki, Petra, Alex und Manfred), aber am wichtigsten für die Kutsche ist der .. na ... natürlich - der Kutscher - und wer wenn nicht ER konnte nur der Kutscher sein. Klar Helmut von Beruf ....... Richtig erraten KUTSCHER. (Er kutschiert so wie ich auch im Ministerium) Das Spiel lief folgendermaßen ab. Vor Beginn des Spieles wurde jedem Teilnehmer erklärt, was er zu tun hat, wenn er genannt wird.Der König lief um den Sessel uns schrie “Hurraaaa”, die Königin lief um den Sessel und machte eine huldvolle Handbewegung - die Räder liefen und quietschten - die Pferde liefen und wieherten und der Kutscher lief und mußte aus einer Flasche Bier immer einen Schluck nehmen.

Wolfgang der Geschichtenerzähler begann: Der König (Michi lief Hurraaaa schreiend um den Sessel) und die Königin (jetzt war Caro dran) fuhren mit der Kutsche (jetzt mußten alle laufen) durch den Wald. usw. usw. Der König (Michi lief) rief: mein Kutscher (Helmi lief und trank) mein Kutscher (Helmi lief und trank) ach mein Kutscher (Helmi...) oh du mein Kutscher (Helmi ...) und so setzte sich das fort. Wir konnten alle am Schluß nicht mehr vor lauter Lachen und Helmut war ganz fertig - der Arme mußte am meisten laufen und natürlich auch trinken.

Auch hiervon gibt’s mehr Bilder dann unten in der Galerie.
Wir kamen kaum zum Atem holen - Schlag auf Schlag ging es weiter - kaum gesessen schon wieder aufstehen. Die Torte, welche auf einem Wagen (verziert mit Sprühkerzen) hereingebracht wurde, wollte auch endlich angeschnitten werden.

Das Aufschneiden und Aufteilen der Torte überließen wir dann den Fachleuten vom Amon - denen wir an dieser Stelle auch noch mal ein Dankeschön sagen wollen - das Service hat wunderbar geklappt.
Weiter ging es in Saus und braus - beim Tanzen, Plaudern und Trinken verging die Zeit wie im Flug.
Unser Hochzeitstisch war reich gefüllt und nachdem die Gesellschaft vehement forderte, daß wie die Geschenke jetzt auspacken - taten wir ihnen den Gefallen *grins*.
Wir möchten uns bei allen für die lieben Wünsche und Geschenke sehr herzlich bedanken. Wir haben uns sehr gefreut darüber. Noch mal ein
Herzliches Dankeschön!!!
 Und so kam es wie es kommen mußte, die Uhr rückte unaufhaltsam auf die 12 zu. Eine Minute nach 12 ist die Braut ja keine Braut mehr - also wurde ihr von ihrer Mutter der Schleier abgenommen und alle Männer (ich glaub es waren nicht alle - manche haben sich gedrückt) tanzten mit Caro eine Runde unter dem Schleier.
 Dann wurden alle unverheirateten Mädels in einer Reihe aufgestellt, natürlich nur im heiratsfähigen Alter und Caro warf ihren Brautstrauß. Gefangen wurde er von Ulrike (Caros Nichte) - welche nun die nächste Braut sein sollte. Vielleicht sollt mein Schwager Henry schon mal anfangen zu sparen.
Mit einem Sirtaki - und dem Abschlußwalzer fand dieser wunderschöne Tag leider viel zu schnell sein musikalisches Ende. Aber wir wußten, im Gasthaus Amon muß um 1 Uhr die Musik enden, damit die Anrainern auch eine Mütze voll Schlaf nehmen können. Unsere gesellige Runde löste sich ca. 2.30 auf. Da unser Heuriger, der “Edlmoser” schon im Bett war, folgten wir seinem Beispiel und ließen die Hochzeitsnacht beginnen. Der Gentlemen geniest (schläft *gg*)und schweigt.
Wir möchten uns hier auch noch mal ganz herzlich bei Wolfgang Aster bedanken - ohne den dieser Abend nicht das geworden wäre was er war. Es war wundervoll - unserer Empfehlung kannst Du sicher sein. Hier nochmal der Link: www.wolfgangaster.at
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